Innenstadt verwahrlost, Behörden bleiben untätig

Samstagnachmittag um 15:30 Uhr. Der Josef-Haubrich-Hof direkt am Neumarkt im Herzen unserer Stadt ist umsäumt von Obdachlosen und Junkies, die ihren Rausch ausschlafen. Sie und auch die Anwohner und Geschäftsleute werden ihrem Schicksal überlassen. Keine Sozialarbeiter und keine Mitarbeiter des Ordnungsamts weit und breit in Sicht. Sieht so Stadtpolitik aus, die sich ernsthaft um die Sorgen und Probleme der Bürger kümmert?

Trauriger Drogenalltag am Neumarkt

Die Stadt interessiert es offensichtlich nicht mehr, was sich morgens gegen 10.30 Uhr in aller Öffentlichkeit am Neumarkt abspielt. Drogen werden zum Konsum in aller Öffentlichkeit vorbereitet und konsumiert. Dealer und Konsumenten werden von der Polizei durchsucht und dann anschließend wieder laufen gelassen. Hinterlassenschaften des Drogenkonsums finden sich in unseren Treppenhäusern…

Wer schützt hier eigentlich noch uns Bürger? Wer stellt hier eigentlich noch Sicherheit und Ordnung her? Können Drogenabhängige und Dealer denn einfach alles tun und lassen, was sie wollen? Es muss endlich Schluss sein mit dem tatenlosen Zusehen von Politik und Verwaltung der Stadt! Wir fordern ein konsequentes und hartes Durchgreifen! Null Toleranz gegenüber Dealern, Drogenbesitz und Drogenkonsum!

Josef-Haubrich-Hof verkommt – und die Stadt schaut weg!

Mitten auf dem Haubrich-Hof werden vor den Augen der Passanten Drogen konsumiert. Obdachlose schlafen in den Mittagsstunden ihren Rausch aus. Neben der gut besuchten Pizzeria wird ins Gebüsch uriniert. Täglich sieht man die gleichen erschreckenden Bilder. Es ist weder die Polizei noch das Ordnungsamt vor Ort.

Bitte finden Sie endlich eine Lösung! Noch länger können und wollen wir diese Zustände nicht ertragen! Wo bleibt Ihre versprochene Hilfe?


Drogenszene belagert Unterführung am Neumarkt

Die Drogenszene hat die Unterführung am Kölner Neumarkt vollkommen in Beschlag genommen. Am Dienstagabend (10.4.)  gegen 21:00 Uhr waren überall Junkies in der Unterführung, die Drogen zum Konsum vorbereitet haben. Das alles mitten im Herzen unserer Stadt. Sie saßen auf den Treppen und vor den Fahrstühlen. Trotz Videoüberwachung wird nichts unternommen! Keiner, der dem strafbaren Besitz von Drogen ein Ende setzt! Auf was soll man da noch vertrauen? Wer traut sich denn da abends noch alleine lang?

In stiller Trauer

Am Karfreitag wurde am helllichten Tage gegen 13:15 Uhr ein toter Mann mitten auf dem Neumarkt gefunden. Zum Zeitpunkt als er tot gefunden wurde, war er bereits ausgeraubt worden. Dies berichtete uns in einem direkten Gespräch Ina, eine Frau aus der Szene, die ihn persönlich kannte.

Die Todesursache des 57-jährigen Mannes aus dem Kölner Obdachlosen- und Drogenmilieu ist bis zum heutigen Tag noch immer nicht geklärt. Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtete am Mittwoch, den 4.4.2018 hierüber (Link zum Artikel).

Als Bürgerinitiative haben wir heute an der Stelle, wo der Mann vor genau einer Woche verstorben ist, Blumen niedergelegt und eine Gedenktafel angebracht. Wir trauen um diesen sinnlosen Tod vor unser aller Augen mitten im Herzen unserer Stadt.