Schildergasse nur noch auf Platz 4 der Top-Einkaufsmeilen Deutschlands

2016 nahm die Schildergasse noch Platz 1 unter den großen Einkaufsmeilen Deutschlands ein. In 2017 ist die beliebteste Einkaufsmeile Deutschlands nun auf Platz 4 abgerutscht.

Auch vor diesem Hintergrund stehen wir als Bürgerinitiative der Eröffnung eines der größten Drogenkonsumräume Deutschlands am Neumarkt sehr kritisch gegenüber. Der Neumarkt ist ein sehr wichtiges Tor zum Wirtschafts- und Dienstleistungszentrum unserer Stadt. Als Bürgerinitiative setzen wir uns auch dafür ein, diese herausragende Bedeutung des Neumarkts für Köln zu bewahren und weiter zu fördern.

Mit der Einrichtung eines Drogenkonsumraums würde das Neumarktgebiet offiziell als städtischer Haupt-Drogenhandelsplatz ausgewiesen, was eine dauerhafte Etablierung und Konzentration der Drogenszene zur Folge hätte. Dies ist mit der wirtschaftlichen und städtebaulichen Bedeutung des Standorts nicht vereinbar.

Keine andere deutsche Stadt hat einen Drogenkonsumraum dieser Größe in vergleichbarer zentraler Innenstadtlage eingerichtet – AUS GUTEM GRUND!

Hier geht’s zum Artikel im KStA: http://www.ksta.de/koeln/meistbesuchte-einkaufsstrasse-koelner-schildergasse-ist-nicht-mehr-nummer-eins-27951922

 

Spritzen und Drogenmüll in Düsseldorf: Videobeitrag der WDR-Lokalzeit zu Erfahrungen mit einem Drogenkonsumraum in Düsseldorf

Dieses Schicksal wollen wir in Köln unserem Neumarkt ersparen! In Düsseldorf auf der Erkrather Str. in der Nähe des Worringer Platzes existiert er bereits heute, der Drogenkonsumraum. Bitte schauen Sie sich dazu den entsprechenden Bericht aus der WDR Lokalzeit gern an. Ein solcher Raum ist auch für den Neumarkt ab Anfang 2018 geplant.

Anbei der Link zum Beitrag der WDR-Lokalzeit Düsseldorf in der WDR-Mediathek:

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-duesseldorf/video-spritzen-und-drogenmuell-in-duesseldorf-100.html

Bis zu 1500 Spritzen allein im letzten Jahr musste die Drogenhilfe freiwillig von der Straße einsammeln! Und das trotz Konsumraum!

„Letztendlich haben wir nicht jeden Tag geöffnet und wir können natürlich auch nicht jeden erreichen, nicht jeder möchte oder kann bei uns konsumieren“, so der Geschäftsführer der Düsseldorfer Drogenhilfe.

Das soll nach den derzeitigen Plänen der Stadt Köln bald auch die Zukunft des Neumarkts sein. Denn die Stadt Köln plant hier für Anfang 2018 einen der größten Drogenkonsumräume Deutschlands. In einem solchen Raum können lediglich zuvor illegal beim Dealer gekaufte Drogen konsumiert werden. Hier werden KEINE Ersatzstoffe ausgegeben! Damit ein solcher Raum funktionieren kann, müssen also der illegale Drogenhandel und der illegale Drogenbesitz im Umfeld eines solchen Raums sowohl von Politik als auch von der Polizei toleriert werden. Damit verfestigt und konzentriert die Stadt die Szene auf Dauer am Neumarkt.

 

Am Neumarkt: Spritzen, Kot, Blut, Müll, Essensreste…

Mittlerweile sieht es nahezu jeden Morgen so aus vor dem Hauseingang der Fleischmengergasse 45 am Neumarkt. Spritzen, Kot, Blut, Müll, Essensreste… Alles muss durch die Menschen vor Ort beseitigt werden, bevor dann um 09:00 die Türen für die Kunden dortiger alteingesessener Fachgeschäfte öffnen.

Glaubt man den Aussagen der Stadtverwaltung auf den zwei bislang durchgeführten Informationsabenden, dann wird sich die Situation mit Eröffnung des Drogenkonsumraums komplett entspannen. Bilder wie diese hier soll es dann nicht mehr geben?

Nichts wird sich entspannen! Denn Bilder wie diese entstehen, wenn der Drogenkonsumraum längst geschlossen hat! Außerdem belegen Studien und Erfahrungen anderer Städte, dass sich die Situation eben nicht entspannt! Wir setzen uns daher energisch für eine bessere Zukunft des Neumarkts und der angrenzenden Viertel ein.

Bitte lesen und teilen Sie dazu unser Positionspapier. Dieses finden Sie auf unserer Website unter folgendem Link: https://www.zukunft-neumarkt.de/wp-content/uploads/2017/07/BI_Zukunft_Neumarkt_-_Positionspapier_Stand_14.07.2017.pdf

Drogenverstecke am Neumarkt

Sie sind überall, die Drogenverstecke am Neumarkt. In den Eingängen zur U-Bahn, in Baustellenbereichen, Hauseingängen, Regenrinnen und in den Büschen am Josef-Haubrich-Hof. Völlig ungeniert bewegt sich mittlerweile die Drogenszene am Neumarkt und in den angrenzenden Wohnvierteln. Gibt es eigentlich noch jemanden, der sie bekämpft?

Mit dem für Anfang 2018 geplanten Drogenkonsumraum am Neumarkt in der Thieboldsgasse 148 werden Bilder wie diese DAUERHAFT Alltag bleiben! Denn in dem dann eröffneten Drogenkonsumraum können nur illegal beschaffte Drogen legal konsumiert werden. Somit setzt dieser Raum also voraus, dass Stadt sowie Ordnungsamt und Polizei wegschauen, wenn Drogenhandel im Umkreis eines solchen Raumes stattfindet und Menschen dann im eigentlich strafbaren Besitz von Drogen sind. Sonst kann dieser Drogenkonsumraum nicht funktionieren. Die Drogenszene am Neumarkt wird sich damit für lange Zeit verfestigen, Drogenhandel und -konsum mit dem Drogenkonsumraum am Neumarkt offen von Politik, Verwaltung und Ordnungkräften toleriert!

Dies kann und darf nicht die Zukunft des Neumarkts sein! Bitte lesen und teilen Sie unsere Forderungen und Positionen zum geplanten Drogenkonsumraum am Neumarkt. Hier geht‘s zu unserem Positionspapier: https://www.zukunft-neumarkt.de/wp-content/uploads/2017/07/BI_Zukunft_Neumarkt_-_Positionspapier_Stand_14.07.2017.pdf

Kein Drogenkonsum vor den Augen unserer Kinder!

Es handelt sich keinesfalls um „Einzelinteressen“, wie Frau OB Reker am 29.06.17 in einer Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt betonte, wenn wir uns hier als Bürgerinitiative einmischen und einen Stopp fordern. HIER GEHT ES UM UNSERE KINDER UND DAMIT UM UNSERE ZUKUNFT!

Der für Anfang 2018 geplante Drogenkonsumraum am Neumarkt in der Thieboldsgasse 148 ist nur etwa 250m von der Kath. Kindertagesstätte St. Aposteln (Apostelnkloster 4) entfernt. Ebenfalls in der näheren Umgebung befinden sich zwei Schulen, nämlich die Kath. Hauptschule Großer Griechenmarkt (Großer Griechenmarkt 76) und die Integrierte Gesamtschule Innenstadt (Frankstraße 26), die jeweils rund 400m vom geplanten Standort des Drogenkonsumraums entfernt liegen. Schüler, die auf ihrem Schulweg den Neumarkt passieren oder dort die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, müssten das unmittelbare Umfeld des geplanten Drogenkonsumraums tagtäglich passieren.

Das Gesundheitsamt hat eigentlich selbst ausgeführt, dass der Standort eines Drogenkonsumraums mindestens 500 m Distanz zu Kindergärten und Schulen aufweisen müsse. Umso unverständlicher ist es, das die Verwaltung an diesem Standort so beharrlich festhält.

Wir wollen nicht, dass unsere Kinder täglich mit den Auswüchsen der Drogenszene konfrontiert werden. Sie muss eingedämmt und darf nicht dauerhaft toleriert werden! Lesen Sie unsere Forderungen gern ausführlich in unserem Positionspapier nach. Dieses finden Sie auf unserer Website unter: https://www.zukunft-neumarkt.de/wp-content/uploads/2017/07/BI_Zukunft_Neumarkt_-_Positionspapier_Stand_14.07.2017.pdf