Der Verwalter der Immobilie des geplanten Drogenkonsumraums am Neumarkt in der Thieboldsgasse 148 erklärte gegenüber der Bürgerinitiative Zukunft Neumarkt die Verhandlungen mit der Stadt Köln zur Vermietung der Räumlichkeiten für gescheitert. Hintergrund ist laut Aussage des Verwalters das fehlende ausreichende Sicherheitskonzept der Stadt für den Betrieb des Drogenkonsumraums. Dieses Sicherheitskonzept ist aufgrund der Landesverordnung zum Betrieb eines Drogenkonsumraums zwingend notwendige Voraussetzung. Der Verwalter hat zu Recht verlangt, dass die Stadt Köln ein dem geplanten großzügigen Angebot entsprechendes umfangreiches Sicherheitskonzept vorweist. Seitens der Stadt konnte jedoch, trotz mehrfacher Fristsetzung des Verwalters gegenüber der Stadt, kein ausreichendes Konzept vorgelegt werden.
Autor: Redaktion
Junkies setzen sich auf dem Schulweg vor den Augen unserer Kinder unbehelligt einen Schuss
Die folgende E-Mail einer Anwohnerin aus der Fleischmengergasse möchten wir, nach Rücksprache mit der Absenderin, auf unserer Website und unserem Facebook-Auftritt gern veröffentlichen.
Sehr geehrte Damen und Herren,
Zunächst einmal vielen Dank für Ihr Engagement, ich als Bewohner der Fleischmengergasse empfinde die Bürgerinitiative als geeignete Plattform und Sprachrohr, um den Unmut über die aktuelle Wohnsituation kund zutun.
Ich hoffe daher, dass sie das im Anhang befindliche Bild für weitere Publikationen nutzen können und unsere Politiker und Polizei vermehrt agieren.
Das Bild [Titelbild des Beitrags] wurde am 29.05. gegen 8.15Uhr in der Peterstraße vor dem Kaufhof-Verwaltungsgebäude aufgenommen. In unmittelbarer Nähe befindet sich die Katholische Hauptschule Großer Griechenmarkt. Dass Schüler, die vom Neumarkt kommend diese Bilder auf ihrem Weg zu Schule tagtäglich erleben empfinde ich als eine Unverschämtheit und unzumutbare Tatsache gegen die unbedingt angegangen werden muss.
Nochmals vielen Dann für jegliche Bemühungen, mit freundlichen Grüßen,
Hat die Stadt den Neumarkt aufgegeben?
Seit letztem Jahr hat die Stadt Köln keine erkennbaren Erfolge erzielt, um die Verwahrlosung des Neumarktgebiets zu stoppen: ein Lebens- und Arbeitsraum für 10.000e Kölner(innen), Kulturstandort und ein Aushängeschild Kölns. Das Gegenteil ist der Fall. Wie soll das weitergehen? Welches Zukunftsbild haben Stadtpolitik und Verwaltung eigentlich für die Kölner Innenstadt im Allgemeinen und das Neumarktgebiet im Speziellen?
Drogenkonsum bei öffentlich gefördertem Theaterprojekt
„Drugland“… so titelt das Kulturprojekt „Sommerblut Festival“ den Neumarkt. (http://2018.sommerblut.de/event/drugland). Ein trauriger Name für einen der zentralsten und belebtesten Plätze Kölns. Noch trauriger ist es aber, dass während der Vorstellung am Freitag Cannabis-Duft in der Luft liegt und der Veranstalter (gefördert von der Stadt und dem Gesundheitsamt) entspannt darüber hinweg sieht, dass mitten zwischen den gespielten Szenen am Haubrich-Hof offen Heroin konsumiert wird. Diese falsch verstandene Toleranz kritisieren wir aufs Schärfste!
Kein Drogenkonsumraum ohne Drogenkriminalität
Laut Kriminalstatistik 2017 ist ein starker Anstieg der Drogendelikte um 9,2% zu verzeichnen. Mit dem für 2018 am Neumarkt geplanten Drogenkonsumraum wird diese Zahl ganz sicher nicht sinken. Denn die Abhängigen müssen!! sich die Drogen illegal beim Dealer beschaffen. In dem Raum werden keine Drogen ausgegeben, auch keine Ersatzstoffe! Insofern werden durch den von der Stadt beschlossenen Drogenkonsumraum am Neumarkt Drogendelikte im Herzen unserer Stadt mit öffentlichen Geldern geduldet und gefördert!
Wir sagen Stopp! Kriminalität muss bekämpft werden und darf nicht geduldet werden!


