Express-Artikelreihe „Drogenhölle Neumarkt“

Dem Express haben wir auf Anfrage die ungeschminkte Realität am Neumarkt gezeigt. Und wir haben deutlich gemacht, wofür wir als Bürgerinitiative stehen: Der Neumarkt darf nicht der Drogenszene überlassen werden, er ist für alle Kölnerinnen und Kölner da! Drogenhandel und offener Drogenkonsum, Verwahrlosung und Gewalt dürfen nicht länger Alltag bleiben.

Unsere Schilderungen hat der Express diese Woche in einer Printausgabe sowie in einer  3-teiligen Online-Dokumentation veröffentlicht. Hier haben wir alle Artikel zum Nachlesen für Sie verlinkt.

Printausgabe
am 7.7.2020 – „Drogenhölle Neumarkt

3-teilige Online-Ausgabe
Teil 1 am 08.07.2020 – „So leiden die Anwohner im Herzen Kölns
Teil 2 am 09.07.2020 – „Mit neuer App wehren sich Kölner gegen Junkies und Gewalt
Teil 3 am 10.07.2020 – „Hier warten Kölner Junkies auf den Bus – zum Fixen

Schildern Sie uns Ihre Eindrücke

Bitte schildern Sie uns weiter Ihre Eindrücke an buergerinitiative@zukunft-neumarkt.de, gern mit Bildern oder Videos. Danke! Wir werden diese dann, selbstverständlich anonymisiert, in unsere Dokumentation mit aufnehmen.

Bleiben Sie immer auf dem Laufenden

Abonnieren Sie gern unseren Newsletter, um auf dem Laufenden zu bleiben. Zur Anmeldung klicken Sie einfach auf den Button „Zum Newsletter anmelden“ auf unserer Startseite. Folgen Sie uns gern auch auf Facebook.

Meldung des Express: „Brutale Tat in Köln: Mann (22) schlendert über Straße, dann schlägt Duo plötzlich zu“

Die Tat ist bereits einen Monat her. sie ereignete sich im Mauritiussteinweg. Wie der Express meldet,  geht es um zwei Männer. Am Sonntagmorgen (24. Mai) sollen die beiden Täter gegen 4 Uhr einen 22-jährigen in der Kölner Innenstadt gegen eine Hauswand gedrückt und durch Schläge, Tritte und Würgen die PIN der EC-Karte erpresst haben. Den Angaben des jungen Mannes zufolge flüchtete das französisch sprechende Duo mit der erbeuteten EC-Karte vom Tatort in Richtung Lungengasse.

Beide Männer sind etwa 1,80 Meter bis 1,85 Meter groß und dunkelhäutig. Auffallend am zweiten Räuber waren silberner Ohrstecker in beiden Ohren. Die Polizei bittet um Mithilfe bei der Ergreifung der Täter. Hinweise zu den Männern sowie zu deren Aufenthaltsort nimmt das Kriminalkommissariat 14 unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen.

Unsere Stadt am Montagmorgen um 6:00 Uhr

28. Juni 2020: Ein ganz normaler Montagmorgen um 6:00 Uhr am Neumarkt. Die Drogenszene hat ihre deutlichen Spuren hinterlassen. Damit für den Wochenstart alles glänzt kommt die Stadtreinigung wie immer noch, um das alles aufzuräumen. Tiefgaragen und Hauseingänge müssen die Eigentümer/Mieter selbst reinigen. Soll das die Zukunft für unsere Stadt sein? Soll das zur Normalität werden, die man tolerieren muss?

Drogenkonsum und Dealerei im unmittelbaren Umfeld des mobilen Drogenkonsumraums

Auch in dieser Woche haben wir, wie in den vergangenen Wochen auch, immer wieder Drogenkonsum im unmittelbaren Umfeld des mobilen Drogenkonsumraums im Kirchenhof Sankt Peter (ca. 300m vom Neumarkt) beobachtet. Die Bilder zeigen, wie die Abhängigen direkt hinter dem Rautenstrauch-Joest Museum in der Cäcilienstraße gegenüber vom Hotel MotelOne sitzen, Drogen rauchen oder sich nach dem Drogenkonsum im Schatten ausrruhen. Der Drogenkonsumraum ist hier sogar nur 50-100 Meter entfernt. Statt, wie von der Stadt versprochen, die Situation mit der neuen Drogenhilfeeinrichtung zu beruhigen, passiert das komplette Gegenteil! Abhängige säumen die Umgebung des Drogenkonsumraums, konsumieren diese aber großenteils nicht dort, sondern im Umfeld. Auch im nahegelegenen Josef-Haubrich-Hof und am Neumarkt werden täglich Drogen konsumiert, wie die Bilder zeigen, anstatt den Drogenkonsumraum aufzusuchen. Zurück bleibt der ganze Drogenmüll. Auch Dealerei beobachten wir täglich im Umfeld. Der private Securitydienst des Josef-Haubrich-Hofs hat  die Polizei verständigt.

Wo bleibt die von der Stadt versprochene Verbesserung des Umfelds mit dem Drogenkonsumraum? Wir sehen diese nicht! Unsere Vorschläge  von September 2019 zur Verbesserung der Situation und des Umfelds (siehe Drogenkonzept Neumarkt 2020) haben Politik und Gesundheitsamt zwar mit warmen Worten befürwortet und gelobt, passiert ist aber bis heute nichts! Auch die unsererseits im Dezember 2019 angestoßene Initiative Aktionsplan Neumarkt blieb bis heute von der Stadt unbeantwortet.

Falls auch Sie Bilder oder Erlebnisse haben, schreiben Sie uns gern an buergerinitiative@zukunft-neumarkt.de

 

1. Bild vom mobilen Drogenkonsumraum im Kirchenhof St. Peter in der Nähe des Neumarkts

 

2. Bilder aus der Cäcilienstr. gegenüber dem Motel One (Drogenkonsumraum nur 50-100 Meter entfernt)

 

3. Bilder vom Josef-Haubrich-Hof (Drogenkonsumraum nur ca. 300 Meter entfernt)

 

4. Bilder vom Neumarkt (Drogenkonsumraum nur ca. 300 Meter entfernt)

 

5. Bilder vom ganzen Drogenmüll und den sonstigen Hinterlassenschaften