Drogenverstecke am Neumarkt

Sie sind überall, die Drogenverstecke am Neumarkt. In den Eingängen zur U-Bahn, in Baustellenbereichen, Hauseingängen, Regenrinnen und in den Büschen am Josef-Haubrich-Hof. Völlig ungeniert bewegt sich mittlerweile die Drogenszene am Neumarkt und in den angrenzenden Wohnvierteln. Gibt es eigentlich noch jemanden, der sie bekämpft?

Mit dem für Anfang 2018 geplanten Drogenkonsumraum am Neumarkt in der Thieboldsgasse 148 werden Bilder wie diese DAUERHAFT Alltag bleiben! Denn in dem dann eröffneten Drogenkonsumraum können nur illegal beschaffte Drogen legal konsumiert werden. Somit setzt dieser Raum also voraus, dass Stadt sowie Ordnungsamt und Polizei wegschauen, wenn Drogenhandel im Umkreis eines solchen Raumes stattfindet und Menschen dann im eigentlich strafbaren Besitz von Drogen sind. Sonst kann dieser Drogenkonsumraum nicht funktionieren. Die Drogenszene am Neumarkt wird sich damit für lange Zeit verfestigen, Drogenhandel und -konsum mit dem Drogenkonsumraum am Neumarkt offen von Politik, Verwaltung und Ordnungkräften toleriert!

Dies kann und darf nicht die Zukunft des Neumarkts sein! Bitte lesen und teilen Sie unsere Forderungen und Positionen zum geplanten Drogenkonsumraum am Neumarkt. Hier geht‘s zu unserem Positionspapier: http://www.zukunft-neumarkt.de/wp-content/uploads/2017/07/BI_Zukunft_Neumarkt_-_Positionspapier_Stand_14.07.2017.pdf

Kein Drogenkonsum vor den Augen unserer Kinder!

Es handelt sich keinesfalls um „Einzelinteressen“, wie Frau OB Reker am 29.06.17 in einer Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt betonte, wenn wir uns hier als Bürgerinitiative einmischen und einen Stopp fordern. HIER GEHT ES UM UNSERE KINDER UND DAMIT UM UNSERE ZUKUNFT!

Der für Anfang 2018 geplante Drogenkonsumraum am Neumarkt in der Thieboldsgasse 148 ist nur etwa 250m von der Kath. Kindertagesstätte St. Aposteln (Apostelnkloster 4) entfernt. Ebenfalls in der näheren Umgebung befinden sich zwei Schulen, nämlich die Kath. Hauptschule Großer Griechenmarkt (Großer Griechenmarkt 76) und die Integrierte Gesamtschule Innenstadt (Frankstraße 26), die jeweils rund 400m vom geplanten Standort des Drogenkonsumraums entfernt liegen. Schüler, die auf ihrem Schulweg den Neumarkt passieren oder dort die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, müssten das unmittelbare Umfeld des geplanten Drogenkonsumraums tagtäglich passieren.

Das Gesundheitsamt hat eigentlich selbst ausgeführt, dass der Standort eines Drogenkonsumraums mindestens 500 m Distanz zu Kindergärten und Schulen aufweisen müsse. Umso unverständlicher ist es, das die Verwaltung an diesem Standort so beharrlich festhält.

Wir wollen nicht, dass unsere Kinder täglich mit den Auswüchsen der Drogenszene konfrontiert werden. Sie muss eingedämmt und darf nicht dauerhaft toleriert werden! Lesen Sie unsere Forderungen gern ausführlich in unserem Positionspapier nach. Dieses finden Sie auf unserer Website unter: http://www.zukunft-neumarkt.de/wp-content/uploads/2017/07/BI_Zukunft_Neumarkt_-_Positionspapier_Stand_14.07.2017.pdf

Einer der größten Drogenkonsumräume Deutschlands, direkt am Neumarkt! Das plant die Stadt Köln für Anfang 2018!

Einer der größten Drogenkonsumräume Deutschlands! Direkt am Neumarkt in der Thieboldsgasse 148 an einer der engsten Stellen! Viele nutzen dieses Stück auch als Durchgang zum Neumarkt. Das plant die Stadt Köln für Anfang 2018 (siehe gelber Punkt auf der Karte im 2. Bild). Drogenabhängige sollen dort illegal beim Dealer beschaffte Drogen legal konsumieren dürfen. Was passiert eigentlich, wenn der Raum geschlossen hat? Dann geht der Konsum auf der Straße weiter!

Als Bürgerinitiative fordern wir dieses Vorhaben der Stadt Köln sofort zu stoppen! Dieser Raum hilft Keinem: Er hilft nicht den Drogenabhängigen, da es kein Konzept darstellt, um den Abhängigen aus der Sucht zu helfen. Kein “Heraus aus dem Drogensumpf” in Sicht! Damit geht nur ein Sterben auf Raten weiter. Er hilft auch nicht den vielen Anwohnern, die einen enormen Verlust an Lebensqualität hinnehmen müssen. Er hilft nicht den vielen Einzelhändlern und den Unternehmen am Neumarkt, die einen enormen Wirtschaftsfaktor unserer Stadt darstellen. Er hilft nicht unseren Kindern, den Pendlern und Besuchern der Stadt, die zu 100.000en täglich am Neumarkt sind und dann auf eine hier konzentrierte Drogenszene treffen.

Der Raum hilft nur einer Gruppe: Der Dealerszene, die hier am Neumarkt auf Dauer einen gesicherten Absatzmarkt für die Drogen vorfinden wird.

Keine andere deutsche Stadt hat einen Drogenkonsumraum dieser Größe in vergleichbarer zentraler Innenstadtlage eingerichtet – AUS GUTEM GRUND!

Wir wollen konstruktiv mit Politik und Verwaltung in einen Dialog treten, um ein gesamtstädtisches Drogenhilfeangebot auf den Weg zu bringen, das Allen hilft! Bitte lesen Sie hierzu auch unser Positionspapier unter: http://www.zukunft-neumarkt.de/wp-content/uploads/2017/07/BI_Zukunft_Neumarkt_-_Positionspapier_Stand_14.07.2017.pdf

Der Josef-Haubrich-Hof gehört den Junkies und den Dealern

Ein Anwohner vom Josef-Haubrich-Hof berichtet: “Wenn die Dämmerung kommt, dann versammeln sich die Junkies alle rund um die VHS. Man kann dann da nicht mehr lang gehen. Ich habe Angst. Früher war es anders, da war der Josef-Haubrich-Hof noch ein schöner Platz. Es ist nicht mehr schön hier. Der Haubrich-Hof gehört nun den Junkies und den Dealern.”

Die Fotos stammen vom Josef-Haubrich-Hof und wurden am 18.07.2017 um ca 21:30 Uhr aufgenommen.

Als Bürgerinitiative wollen wir mit Politik und Verwaltung der Stadt Köln in einen konstruktiven Dialog treten, der gute Lösungen für alle schafft: für die Drogenabhängigen, die als Menschen die Hilfe unserer Gesellschaft benötigen, aber auch für die Menschen, die hier leben, arbeiten, einkaufen, umsteigen, für unsere Kinder, die hier ihren Schulweg und Weg zur Stadtbibliothek haben, aber auch für Touristen, die unsere Stadt besuchen.

Bitte lesen Sie hierzu auch das Positionspapier unserer Bürgerinitiative. Dieses finden Sie unter: http://www.zukunft-neumarkt.de/wp-content/uploads/2017/07/BI_Zukunft_Neumarkt_-_Positionspapier_Stand_14.07.2017.pdf

Im Ärzte- und Wohnhaus am Josef-Haubrich-Hof sind diese Bilder leider mittlerweile trauriger Alltag

 Im Treppenhaus des Ärzte- und Wohnhauses am Josef-Haubrich-Hof gehören auch diese Bilder leider mittlerweile zum traurigen Alltag. Aufgenommen am 5.7.2017.

Die Stadt Köln plant nun für Anfang 2018 einen der größten Drogenkonsumräume Deutschlands an den Neumarkt zu bringen. Hier sollen dann Drogenabhängige vorher beim Dealer illgeal beschaffte Drogen konsumieren können. Das wird aus unserer Sicht keinesfalls solche Bilder wie diese hier ändern oder gar den Drogenabhängigen helfen ihre Abhängigkeit zu besiegen. Nicht nur die Praxis in anderen Städten, sondern auch Experten sagen das. Denn Fakt ist:

Durch die Einrichtung von Drogenkonsumräumen kann weder “ein Drogentod aufgrund der weiterhin bestehenden Illegalität der Drogenbeschaffung, des fehlenden Verbraucher/innenschutzes und damit einhergehendem schwankendem Reinheitsgehalt und der Verstreckung der Substanzen immer vermieden, die öffentich sichtbare Drogenszene zum Verschwinden gebracht noch die Beschafftungskriminalität eingedämmt werden.” (4. Alternativer Drogen- und Suchtbericht 2017, S. 81)