Begegnung auf dem Neumarkt unter dem Motto: Zukunft gemeinsam gestalten

Gestern waren wir auf dem Neumarkt, um unsere Ideen zur Gestaltung des Neumarkts mit den Bürgerinnen und Bürgern zu diskutieren. Viele brannten vor Ideenreichtum, brachten Zeitungsausschnitte oder Bilder aus anderen Städten mit. Andere kamen mit Konzepten zu Kunstinstallationen und Ideen für Veranstaltungen und Gastro. Man spürte an diesem sonnigen Tag die Freude über das gemeinsame neue Engagement für den über Jahrzehnte vernachlässigten Platz im Herzen unserer Stadt. Einig waren wir uns alle darin, dass dringend und schnell was passieren muss.
Wir hatten an unserem Stand auch Besuch von Andrea Blome (Stadtdirektorin), Andreas Hupke (Bezirksbürgermeister Innenstadt), Dr. Ralf Unna (Ratsmitglied und Vorsitzendender des Gesundheitsausschusses) sowie Annett Polster (Geschäftsführerin von Stadtmarketing Köln). Auch Sie unterstützen über ihre Rollen in Verwaltung, Politik und Wirtschaft alle unser Engagement zur Wiederbelebung des Platzes. Es war ein sehr interessanter, spannender und intensiver Austausch. Demokratie hautnah. Wir freuen uns darauf, die Dinge weiter gemeinsam schnell nach vorne zu bringen und so Zukunft gemeinsam zu gestalten.

Bündnis gegen Verwahrlosung

Es geht um die zunehmende Verwahrlosung der Kölner Innenstadt. Obdachlosigkeit, stark alkoholisierte Menschen, Drogenkonsum, zunehmende Aggressivität, Fäkalien, Müll… Es wird immer schlimmer!

Vor diesem Hintergrund haben wir uns in einem ersten Treffen am 2.9.2021 mit zehn weiteren Bürgervereinen und Interessengemeinschaften der Innenstadt zusammengetan, um der drohenden Verwahrlosung der Innenstadt entgegenzuwirken. Damit wollen wir Politik und Verwaltung dabei unterstützen, die Themen zunehmende Obdachlosigkeit/Trinkerszene, Vermüllung, Drogenhandel und -konsum ehrgeiziger anzugehen. In zwei Wochen treffen wir uns wieder, um unsere Zusammenarbeit zu vertiefen und zu strukturieren.

Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtete darüber am 4.9.2021 ganzseitig in seiner Samstagsausgabe. Klicken Sie dazu gern auf den Artikel und lesen Sie den gesamten Beitrag.

Des Weiteren anbei auch der Kommentar von Detlef Schmalenberg vom 4.9.2021 zum Artikel mit der Überschrift „Das Potenzial der Kölner Initiativen muss genutzt werden“. Klicken Sie dazu gern auf den Artikel und lesen Sie den gesamten Kommentar.

Offener Brief an den Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses der Stadt Köln

Es geht um die zunehmende Verwahrlosung der Kölner Innenstadt. Obdachlosigkeit, stark alkoholisierte Menschen, Drogenkonsum, zunehmende Aggressivität, Fäkalien, Müll… Es wird immer schlimmer!

In einem offenen Brief haben wir uns daher zusammen mit Stadtmarketing Köln, dem Bürgerverein Kölner Eigelstein, der ABC Interessengemeinschaft Südstadt und der Interessengemeinschaft Neumarkt an den Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses der Stadt Köln gewendet.

Darin bitten wir den Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses das Thema in den kommenden Sitzungen des Gesundheitsausschusses zum Schwerpunktthema zu machen. Wir brauchen dringend auf die heutige Zeit angepasste wirksame und nachhaltige ganzheitliche Lösungen. So kann es nicht weiter gehen.

Anbei der offene Brief zum Nachlesen

Offener Brief an den Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses

Drogenkonsumenten Neumarkt

Die Stadt Köln muss endlich handeln! Die gesamte Innenstadt droht immer mehr zu verwahrlosen.

Die Stadt Köln muss endlich handeln! Das fordern nicht nur wir, sondern auch viele andere Kölner Veedelsvertreter. Die gesamte Innenstadt droht immer mehr zu verwahrlosen. Stark alkoholisiere Menschen, Drogenkonsum, zunehmende Aggressivität, Fäkalien, Müll… Es wird immer schlimmer und zwar in der gesamten Kölner Innenstadt. Es müssen dringend Lösungen gefunden werden für die Obdachlosen und größtenteils schwerkranken Menschen, aber auch für die Anwohnenden, Geschäftsleute, unsere Kinder und Besucher unserer Stadt.
Wir schließen uns der Forderung des Bürgerverein Eigelstein, der IG Südstadt und Stadtmarketing Köln an, die ein ganzheitliches Konzept der Stadt Köln fordern, das Verwahrlosung, Obdachlosigkeit, Alkoholismus und Drogenkonsum ganzheitlich begegnet! Es kann und darf nicht nur punktuell nach Lösungen gesucht werden wo es gerade mal wieder brennt. Es braucht ein nachhaltiges ganzheitliches innerstädtisches Konzept. Denn schließlich geht es hierbei auch um die Wahrung von Menschenwürde für Schwerstkranke und die Schwächsten unserer Gesellschaft! Es geht aber auch um die Aufrechterhaltung des Lebens in unseren Veedeln, die immer mehr zu verwahrlosen drohen und in denen sich Anwohner und Besucher unserer Stadt einfach nicht mehr wohl und sicher fühlen.
Antworten zur Lösung der Problematik hat der Sozialdezernent der Stadt Köln Dr. Rau hierzu bislang auch nach 5 Jahren Amtszeit nur wenig. Gegenüber WDR sagt er, es gibt 4 Sozialarbeiter und 700 Notschlafstellen sowie Busse, die die Menschen dorthin bringen. Das wars! Dr. Rau gibt im Interview zu, das sei zu wenig. Nur trägt er mit seinem Dezernat für diese Zustände seit über 5 Jahren die Verantwortung! Es besteht dringend Handlungsbedarf, um die Situation für alle Betroffenen dieser unhaltbaren Zustände nachhaltig zu verbessern! Wir stehen bereit, hierbei mitzuwirken.
Anbei der Beitrag vom WDR zu dem Thema: